DigitaluhrenVon der Analog- zur Digitaluhr war es ein langer Weg. Der Unterschied liegt darin, dass auf einem Display Ziffern angezeigt werden. Der Uhrenzeiger war in dieser Hinsicht Vergangenheit! Und doch gibt es Digitaluhren schon seit dem 19. Jahrhundert. 1971 wurde der Vorreiter der modernen Digitaluhr von der Uhrenfirma Hamilton entwickelt. Genau zu Weihnachten wurde die erste Uhr mit LEDs vorgestellt. Ihr Name war Pulsar P1. Kostenpunkt: sagenhafte 3.950 Dollar.
Schon innerhalb des ersten Jahres ihrer Existenz landeten die meisten dieser Digital Uhren jedoch wieder beim Hersteller. Zur Beleuchtung wurden nämlich Lichtemissionsdioden genutzt, und diese waren wahre Stromfresser. Wenn man diese Digitaluhr nun häufig nutzte, dann entleerten sich die Batterien dummerweise schon nach ein paar Tagen. Das Fiasko war vorprogrammiert!
Doch trotzdem war die Digitaluhr so beliebt, dass man an ihr weiter herumtüftelte, um das Problem zu lösen. Weiters wurde in punkto Funktionen aufgerüstet. Bald schon gab es Digital Uhren mit Weckfunktion oder mit Rechner. Man erinnere sich daran, dass Roger Moore, James Bond himself, in „Leben und sterben lassen“ eine Digitaluhr trug. Dies machte die Uhr unter anderem zu einem Burner! Die Schweizer Uhrenfirma Longines machte sich ans Werk, um die Digital Uhren zu retten. Und es gelang tatsächlich! Schon ein Jahr nach Präsentation des Vorreiters kam Clepsydre auf den Markt. Und diese Digitaluhr funktionierte mit höre und staune 30.000 Mal weniger Strom. Der Fehler war gelöst und die Digital Uhren eroberten die Welt.
Ab nun war die Anschaffung der Quarzuhren, wie sie bis heute auch genannt werden, mehr als billig. Sie kosteten sogar weniger als ihre analogen Vorfahren. Das digitale Zeitalter brach an und war nicht mehr aufzuhalten. Bald schon begannen japanische Hersteller die Digital Uhren in Massen zu produzieren. Eine wahre Quarzwelle ging durch die Länder dieser Erde. Vor allem die jungen Leute waren mehr als begeistert. Zusätzliche Optionen wie Datenbanken, Pulsmesser oder Kompass zogen die Käufer geradezu magnetisch an. Es hat in den 80er Jahren wohl kaum einen Teeny gegeben, der keine Digitaluhr hatte.
Und heute kommen die Quarzuhren tatsächlich wieder in Mode! Farblich gesehen gibt es keine Grenzen. Männer, Frauen, aber natürlich auch Kinder und Jugendliche fahren gleichermaßen auf Digitaluhren ab. In unserem Shop stellen wir verschiedene Modelle vor. Schauen Sie sich doch einfach um!
|